Bitsy Knox – W’etter,

Performance
10. April 2024, 18 Uhr

Zum Auftakt ihres Lehrauftrags im Kunstraum, sucht die Künstlerin Bitsy Knox den Dialog mit dem Regen. Während sich Knox’ aufgezeichnete Stimme mit dem verstärkten Geräusch des in den Kunstraum gepumpten Regenwassers vermischt, entsteht eine Subjektivität, die von der Ontogenese der Körper und Materialien im Raum nicht zu trennen ist. In der Performance untersucht Knox die Durchlässigkeit des auktorialen “Ichs”, das sich in einem gesteigerten Zustand der Aufmerksamkeit befindet, und sich bereitwillig seiner konstruierten Umgebung ausliefert. Ein großer Klumpen Ton, aus der Lüneburger Erde gewonnen, wird zum Medium, durch das eine geteilte Sprache von Call and Response entsteht. Seine sich im Laufe der nächsten vier Wochen verändernde Form zeugt von einem kollektiven Austausch zwischen Knox, den Studierenden und dem Wetter.

Bitsy Knox ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Radiomacherin und Autorin. In den letzten Jahren hat sie Arbeiten im n.b.k. (Berlin), in der Klosterruine (Berlin), im Haus der Kulturen der Welt (Berlin), im Kunstverein Bielefeld, in den KW Institute for Contemporary Art (Berlin), im Martin Gropius Bau (Berlin), im TENT (Rotterdam), in der Exile Gallery (Wien), im Organhaus Art Centre (Chongqing), im MACBA (Barcelona) und im W139 (Amsterdam) ausgestellt. Ihre Texte sind u. a. in den Publikationen von e-flux, TABLOID Press, Pure Fyction, A Prior Magazine und Sternberg Press erschienen. Bitsy moderiert die Sendung Something Like auf Cashmere Radio (Berlin) und 96.5 CHFR Hornby Island Community Radio. In den letzten Jahren hat sie mit dem Performance Space New York, dem Kunstverein in Hamburg (mit Montez Press Radio), dem Kölnischen Kunstverein und Wellcome Trust/Mindscapes/Gropius Bau an Radioprogrammen gearbeitet.

Bitsy Knox wuchs auf dem unabgetretenem Gebiet der Vorfahr*innen der hən̓q̓əmin̓əm̓ und Sḵwx̱wú7mesh sprechenden Völker auf, die xʷməθkʷəy̓əm (Musqueam), Sḵwx̱wú7mesh (Squamish) und səlilwətaɬ (Tsleil-Waututh) Nationen, auch bekannt als Vancouver, Kanada. Sie lebt in Berlin, Deutschland.

Diese Performance ist die erste von drei öffentlichen Veranstaltungen. Am 24. April wird der Künstler Harkeerat Mangat im Kunstraum zu Gast sein und am 8. Mai werden die Filme von Ellie Epp gezeigt.

Weitere Öffnungszeiten am 24. April und 8. Mai, jeweils von 12 bis 16 Uhr.