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FRANZ SCHULTHEIS

     
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Vortrag
Algerien 1960: Pierre Bourdieus Initiationsreise in die Soziologie
Freitag, 04.02.2005, 14.30 h

Workshop
Visuelle Anthropologie: Pierre Bourdieu in Algerien
Freitag, 04.02.2005, 15.00 h - open end
Samstag, 05.02.2005, 10.00 h - open end

Universität Lüneburg, Geb. 7, Raum 19
Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg
Eine Anmeldung zum Workshop ist nicht erforderlich.


In Kooperation mit der Zeitschrift Camera Austria (Graz) und Franz Schultheis, Direktor des Soziologie-Departments an der Universität Genf, bereitet der Kunstraum der Universität Lüneburg eine Ausstellung für das Frühjahr 2005 vor. Sie bezieht sich auf die ethnographische Photographie, die Pierre Bourdieu im Rahmen seiner für sein gesamtes Werk zentralen Studien in der Kabylei (Algerien) durchführte. Diese Bilder wurden, von Workshops und Symposien begleitet, in diesem und im vergangenen Jahr im Rahmen großer Ausstellungen in Europa (Paris, Graz und London) und Japan gezeigt.

Ein erster Workshop zu diesem Projekt und zu Bourdieus algerischen Bildern findet am 04. und 05. 02. statt. Eröffnet wird er mit einem öffentlichen Vortrag von Franz Schultheis zu Pierre Bourdieus Aufenthalt in Algerien, der sich auch auf dessen Hinwendung von der Philosophie zur Ethnologie und Soziologie bezieht. Franz Schultheis ist in Deutschland u. a. als Herausgeber der wichtigen Reihen „Edition discours“ (Universitätsverlag Konstanz) und „raisons d’agir“ bekannt. Er hat in Paris eng mit Bourdieu kooperiert. In den 90er Jahren ist er als Herausgeber zahlreicher wichtiger Werke von Bourdieu hervorgetreten, so u. a. von „Das Elend der Welt“, „Bourdieu in Algerien“, „Gegenfeuer“, „Interventionen 1961-2001“, „Selbstversuch“ und „Streifzüge durch das literarische Feld“. Er ist Mitglied des nationalen Forschungsrates der Schweiz und Leiter des von der EU geförderten großen europäischen Wissenschaftsnetzwerkes ESSE.