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“This is a journey into sound …” Musik und Migration. Gastarbeiterblues, Almanyamüzik, Hochzeitsrave und HipHop. Eine Musical lecture mit Imran Ayata.

Di. 4.Juni, 18:15 Uhr

Kunstraum, Campus Halle 25

Migration ist in aller Munde. Die Geschichte der Migration in Deutschland hingegen ist immer noch ein Randthema, zumindest für den Mainstream. Und wenn die Geschichte der Einwanderung in Deutschland verhandelt wird, dann spielt die kulturelle Dimension weniger eine Rolle. Genau diese interessiert den Autor, Campaigner und Kulturaktivist Imran Ayata. Der migrantische Alltag und kulturelle Praxen in der Migration tauchen in seinen Romanen und Texten immer wieder auf. In diesem Zusammenhang stieß seine gemeinsame Arbeit mit dem Münchner Künstler und Theatermacher Bülent Kullukcu, das Musikprojekt „Songs of Gastarbeiter“, auf große Resonanz. Die beiden veröffentlichten eine CD und traten in zahlreichen Städten im In- und Ausland mit ihrer Show „Songs of Gastarbeiter“ auf. In einer musical lecture eröffnet Imran Ayata neue Perspektiven auf die Geschichte der Einwanderung und endet im Hier und Jetzt.

Imran Ayata: Geboren 1969 in Ulm, Campaigner, Kulturaktivist und Autor.

Der Mitbegründer von Kanak Attak studierte Politologie in Frankfurt am Main, war Redakteur der Zeitschrift "Die Beute. Politik und Verbrechen" und veröffentlicht literarische und politische Beiträge in Tageszeitungen, Online-Plattformen Zeitschriften und Sammelbänden in Deutschland und der Türkei, u.a.. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, DIE ZEIT online, Spiegel Online, taz. Die tageszeitung. 2005 legte mit „Hürriyet Love Express“ (Kiwi), sein von der Literaturkritik als „deutsch-türkischer Post-Pop-Literatur“ gewürdigtes erstes Buch vor. 2011 folgte sein Roman „Mein Name ist Revolution“ (Blumenbar), der auf große Resonanz in den Medien stieß und ebenso sehr gelobt wurde. 2013 veröffentlicht er gemeinsam mit Bülent Kullukcu die CD "Songs of Gastarbeiter Vol. 1". Gemeinsam mit Neco Celik brachte er im selben Jahr im Berliner Ballhaus Naunynstraße das Stück „Liga der Verdammten“ auf die Bühne. 2015 erschien sein Roman „Ruhm und Ruin“ (Verbrecher Verlag). Ayata engagierte sich als Aktivist u.a. in der Initiative #FreeDeniz und ist geschäftsführender Gesellschafter einer Agentur für Kampagnen in Berlin.

Ein Veranstaltung des Netzwerkes Geschlechter- und Diversitätsforschung (www.leuphana.de/gud) und Kunstraum Leuphana Universität Lüneburg (http://kunstraum.leuphana.de/kontakt.html).