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Representations of the "Other".
The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu

   

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Internationales Symposium im Rahmen des Projekts "translate"
http://translate.eipcp.net

6., 7. und 15. Juli 2007
in Leipzig, Berlin und Lüneburg


Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg und
Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

www.hgb-leipzig.de/bourdieu
www.boell.de


Teil 1:

Pierre Bourdieu, Art and Visual Politics

Freitag, 06. Juli 2007

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Wächterstr. 11
14:00 – 20:00 Uhr


Christine Frisinghelli (Graz)
Christian Kravagna (Wien)
Ruth Sonderegger (Amsterdam)
Astrid Wege (Köln)
Hans Haacke (New York)
abstracts

Samstag, 07. Juli 2007

KW Institute for Contemporary Art Berlin,
Auguststr. 69
15:00 – 20:00 Uhr


Andrea Fraser (New York)
Catherine David (Paris)
Isabelle Graw (Berlin)
John Miller (New York / Berlin)
abstracts

Teil 2:

Pierre Bourdieu, Visual Sociology and Anthropology

Sonntag, 15. Juli 2007

Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg,
Universitätscampus, Scharnhorststr. 1
11:00 – 16:30 Uhr


Franz Schultheis (Genf)
Olivier Christin (Paris)
Nirmal Puwar (London)
Helmut Draxler (Berlin / Stuttgart)
abstracts




Konzept: Beatrice von Bismarck, Ulf Wuggenig



Die Theorien und Praxisformen des französischen Soziologen und Ethnologen Pierre Bourdieu werden seit den 1980er Jahren verstärkt in der Kunstwelt rezipiert. Manche seiner Begriffe, wie etwa Habitus, Feld oder symbolisches Kapital, sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Kunstdiskurses geworden. Dennoch blieben die Bezüge auf Bourdieu eher punktuell. Eine eingehendere Auseinandersetzung mit seinem kunsttheoretischen Zugang, seiner relationalen Philosophie oder auch seiner visuellen Soziologie aus der Perspektive des künstlerischen Feldes steht bislang noch aus. Zwar wurden Bourdieus Analysen des literarischen Feldes und, allgemeiner gefasst, seine Soziologie der kulturellen Produktion, in den Sozialwissenschaften in jüngerer Zeit breit diskutiert, die Relevanz seiner Arbeit für die bildende Kunst und insbesondere für ihre zeitgenössischen Entwicklungen und Diskurse blieb dabei jedoch fast gänzlich ausgespart.

Das Symposium "Representations of the ‘Other’. The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu" sucht fünf Jahre nach dem Tod Bourdieus diese Lücke zu schließen. Eingeladen wurden KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen, die mit und über Bourdieu gearbeitet haben. Ihre Beiträge werden sich auf Themenfelder wie "Die Theorie der Praxis und die Praxis der Theorie", "Entwicklungstendenzen und Wandel des künstlerischen Feldes", "Symbolische Macht und die Politik der Bilder", "Die Rezeption der Kunst" oder "Dokumentarismus und visuelle Soziologie" beziehen.

Die Tagung richtet den Blick sowohl auf die theoretischen Auseinandersetzungen mit Bourdieus strukturalistischem Konstruktivismus, die auf den Gebieten der Kunstgeschichte, der Kunstsoziologie, der Philosophie, der Ethnologie, den Cultural Studies und der Kunsttheorie geführt wurden, als auch auf die vielfältigen Berührungspunkte und Kooperationen Bourdieus mit Künstlerinnen und Künstlern.



Aufgrund beschränkter Platzkapazitäten bitten wir um Anmeldungen zur Tagung (bitte mit genauer Angabe des entsprechenden Symposiumstags) unter: bourdieu@hgb-leipzig.de.

Das Symposium findet im Rahmen des Projekts translate. Beyond Culture: The Politics of Translation (http://translate.eipcp.net), in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin (www.boell.de) und mit Unterstützung des Culture 2000 Programms der Europäischen Union statt.